Wochenende in Bildern – Ostern, 26./ 27. März 2016

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Das Wochenende ist zum Glück noch nicht ganz vorbei, weil es das richtig lange Osterwochenende ist. Trotzdem gibt´s hier schon mal das Wochenende in Bildern, das ich ggf. morgen noch ergänzen werde, wenn es noch das eine oder andere schöne Bild vom Ostermontag gibt.

Samstag

Als ich aufwachte, sah ich, dass die Große die Milchflasche ihrer Puppe (eigentlich hat sie diese zusammen mit anderen Küchenutensilien für ihre Kinderküche vom Osterhasen bei Oma und Opa bekommen, aber sie hat sie kurzerhand als Flasche für ihre Puppe umfunktioniert) am Bett stehen. Klar, könnte ja sein, dass die Puppe nachts was trinken möchte. 🙂

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Die Kleine hat die Katzenklappe in der Balkontür entdeckt. Mal sehen, wann sie versucht, durchzukrabbeln.

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Noch vor dem Frühstück hat die Große ihr verspätetes Geburtstagsgeschenk aufgestellt und alle ihre Tiere in den Stall gestellt. Wie schade, dass Kuh und Ochse nicht reinpassen, dann müssen sie wohl auf dem Dach Platz nehmen. Mein Mann hat vorgeschlagen, dies als Krippe zu nutzen für Weihnachten. Ich bin noch unsicher, ob es geeignet ist, aber da haben Maria und Josef ja früher auch nicht gefragt, ob der Stallt dafür geeignet ist. Ochs und Esel haben wir ja schon.

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Nach dem Frühstück war ich mit den beiden Mädels schwimmen, wo ich natürlich keine Fotos gemacht habe. Trotzdem muss ich Euch unbedingt was erzählen: Die Große ist allein (ich war ungefähr 5 Sekunden hinter ihr) die große Wasserrutsche runtergerutscht. Und die Kleine ist mit mir zusammen gerutscht. Wir alle hatten unendlich Spaß dort im Schwimmbad – das Glucksen und Kichern und die Freudenschreie in der Rutsche hab ich mir abgespeichert und werde ich bestimmt nicht wieder vergessen. Einfach schön.

Nachmittags haben wir dann Besuch bekommen: mein Onkel, meine Tante, mein Cousin (Patenonkel der Kleinen) mit seiner Freundin. Sie haben uns Schoko-Osterhasen für jeden von uns und einen selbst gebackenen Hefezopf mitgebracht, von dem inzwischen fast nichts mehr da ist.

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Wir haben statt Kuchen gemeinsam das Eistaxi bestellt. Sie waren sehr überrascht, dass es das in Leverkusen gibt, weil sie es noch nie vorher gehört hatten. Damit ist für uns die Eis-Saison eröffnet. Das Wetter spielte ja gestern auch mit, obwohl das ja nicht zwingend so sein muss, um Eis zu essen. Eis geht doch bei jedem Wetter, oder?

Als dann abends die Kinder endlich schliefen, wurde der Osterhase aktiv und hat die Eier versteckt. Da die Große bei den Spielgruppen enormen Spaß mit den Tanztüchern hat, haben wir kleine Schokoeier in den Tüchern eingebunden und diese im Kinderimmer versteckt.

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Sonntag

Morgens wurde die Große dann im Kinderzimmer ziemlich schnell fündig und sah eins nach dem anderen. Die Ausdrücke waren echt klasse “Guck mal, was der Osterhase verloren hat”. “Oh noch mehr” “Boh, der Osterhase hat mir aber viel gebringt” “Papa, guck mal – der Osterhase hat mir was gebracht”. Einfach zu süß. Ich sagte ihr dann, dass der Osterhase das aber für beide gebracht hat, also für jede ein Tuch von jeder Farbe. Das wurde direkt akzeptiert, hoffentlich bleibt es so.

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Nach dem Frühstück sind wir zu meiner Mama gefahren und natürlich hat der Osterhase auch hier etwas ‘gebringt’. Nach und nach entdeckte sie kleine bunte Ostereier mit großen staunenden Augen.

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Mittagessen haben wir beim Lieferservice bestellt, damit wir uns auf das Wesentliche konzentrieren konnten und keiner groß vorbereiten musste. Pizza geht auch immer. . . 😉

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Meine Mama war fleißig und hat für uns gebacken: Nusskuchen mit bunten Zuckereiern und ein Häschen und ein Lamm. Natürlcih wieder viel zu viel. Das Häschen hat sie uns mitgegeben mit den Worten, dass wir ja “morgen auf dem Spielplatz auch noch was zu essen brauchen”. Klar, sonst hätten unsere Kinder bestimmt hungern müssen. 😀

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Als wir dann schon fast wieder los wollten, ging die Große ganz aufgeschlossen auf den Hund zu. Der Größenunterschied ist mit bloßem Auge fast nicht zu erkennen.

Große und Hund

Vom Wetter haben wir heute alles mitbekommen: morgens war es am Regnen, nachmittags war es trocken und schön sonnig. Als wir dann wieder zu Hause ankamen, regnete es wieder und ich war etwas traurig und hoffnungslos, dass es am nächsten Tag besser wird (weil wir ja morgen auf den Spielplatz wollen). Doch dann kam die Sonne raus und es regnete weiter und die Große konnte ihren allerersten Regenbogen bestaunen. Ich hielt an und sie durfte aussteigen, um ihn richtig anzusehen. Toll, oder?

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Zu Hause angekommen, waren beide natürlich erstmal ausgeschlafen und wollten spielen. Die Große fütterte die Kleine mit der Schaufel vom Lego Duplo und die Kleine machte immer brav den Mund auf, als die Große “aaaa” sagte. So süß.

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Ostermontag

Der Tag begann etwas chaotisch und wir mussten unsere Pläne kurzfristig umändern, weil die Kinder bis 9:15 Uhr geschlafen haben (Rekordzeit – ich duck mich mal weg vor allen Lesern, deren Kinder vor dem Verschwinden der Dunkelheit hellwach sind). Das Baden klappte nicht mehr vor dem Kindergottesdienst, sodass unser Morgen-Ritual wie immer ausfiel (Waschen, Zähneputzen, Anziehen, Frühstücken) und das Baden auf abends verlegt wurde.

Wir waren ziemlich pünktlich (so pünktlich man eben mit 2 Kindern sein kann) und kamen kurz nach dem Glockenläuten beim Kindergottesdienst an. Das Thema “Ostern” mit allen Feiertagen der letzten Woche wurde mit Hilfe von Symbolen, Bildern und Erzählungen sehr verständlich und kindgerecht dargestellt. Wie immer toll aufbereitet durch die Organisatoren.

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Im Anschluss an den Gottesdienst durften die Kinder dann noch auf der Wiese suchen, ob der Osterhase dort etwas verloren hat. Zuerst waren die anderen Kinder schneller und die Große hat nichts gefunden. Die Organisatoren sagten dann aber zu den Kindern, die sehr viel gefunden haben, dass sie nun bitte denen, die nichts haben, etwas abgeben, damit jeder etwas bekommt. Und so hat die Große doch noch eine ziemliche Ausbeute gemacht. (Ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon genug zu Hause).

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Mittags gab es selbst gemachte Pizza, von denen es leider keine Bilder gibt – wir waren alle zu hungrig zum Fotografieren. Sie war wirklich lecker! Es blieb nix übrig.

Wir hatten uns vorgenommen, nachmittags zum Spielplatz zu gehen. Kurz vor dem Mittagessen gab es einen extremen Gewitter-Hagel-Schauer, dass ich schon befürchtete, dass der Spielplatz-Besuch ins Wasser fällt. Kurze Zeit später sah es aber schon besser aus – es war trocken und die Sonne strahlte durch die Wolken.

Wir gingen los und schon ein paar Minuten später zog es sich wieder zu und regnete. Davon ließen wir uns dann aber nicht mehr beeindrucken und setzen unseren Weg fort. Die Kleine schlief seelenruhig im Kinderwagen.

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Dieses Mal hatte ich wirklich an alles gedacht: die Große hatte Regen-Klamotten und Gummistiefel an und ich war auch vorbereitet mit Regenjacke. Also zogen wir gut gelaunt weiter – trotz Regen. Oder wegen dem Regen? Es war der allererste bewusste Spaziergang im Regen, den ich auch genoss. Bisher habe ich immer gesagt “Oh, es regnet. Komm schnell”. Das möchte ich mir nun abgewöhnen, weil ich festgestellt habe, dass es doch so schön ist, sich nass regnen zu lassen und dabei gut gelaunt zu sein. Ihr habt das jetzt alle gehört und erinnert mich dran, ja?

Dieser Schauer hielt wieder nicht lange an, im Gegenteil. Die Sonne kam durch und die Große tobte sich auf dem Spielplatz aus: Dreirad fahren, Roller ausprobieren, rutschen, schaukeln, klettern, im Sand matschen. Sie hat gekreischt und laut gelacht, so viel Spaß hatte sie.

Sie pflückte mir ein paar Gänseblümchen – so süß. Ich musste sie in meine Jackentasche stecken und zu Hause in ein Glas mit Wasser stellen.

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Auf dem Nachhauseweg kam sie dann auf die Idee, zu krabbeln mit den Worten “Ich bin auch ein Baby”. Sie merkte aber schnell, dass das keine gute Idee ist auf dem Weg, weil es ihr weh tat. Verbucht unter Erfahrungen.

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Sie schnupperte an der Osterglocke, bevor wir noch einen kurzen Abstecher über einen Waldweg machten, bevor wir nach Hause gingen. Im Wald lagen viele abgebrochene Äste, was zeigte, wie stark der vorherige Schauer doch gewesen sein musste.

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Insgesamt waren wir 2 Stunden zu Fuß unterwegs und die Große wollte nicht einmal getragen werden. Die Kleine schlief so lange, bis dass wir wieder zu Hause ankamen. Nach dem Baden gab’s dann noch Abendessen und das Einschlafen dauerte gefühlt wieder endlos lange. Ich erinnere mich noch gut daran, dass es letztes Jahr nach der Uhrenumstellung auf Sommerzeit auch so ein Kampf war, bis dass sie dann wirklich schlafen wollte und es auch tat. Hoffentlich regelt sich das schnell.

Wie üblich sind alle Bilder mein Eigentum und dürfen nur mit meiner Zustimmung gespeichert und genutzt werden: ”© Mamis Blog”

Das war unser Oster-Wochenende, das mir dieses Mal sogar sehr gut gefallen hat. Wir hatten eine Menge Spaß und es war gar nicht so zwanghaft auf Familie und Feiertage machen wie sonst. Es war unkompliziert und richtig schön.

Mehr Wochenenden in Bildern findet Ihr bei Susanne auf ihrem Blog Geborgen wachsen.

Eure Renate 

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2 thoughts on “Wochenende in Bildern – Ostern, 26./ 27. März 2016

    • Ja, das funktioniert aber auch nur weil die Große super mitmacht (meistens) und weil ich immer mit ihr gehe wo sie hin möchte, die kleine wird dann getragen.
      Irgendwie gings, aber zu zweit ist natürlich einfacher.
      Danke dir für deinen Kommentar.
      Liebe Grüße,
      Renate

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